Kursdetails

212-10120A Kindertransporte 1938/39 - die Flucht jüdischer Kinder vor dem Holocaust und ihre Folgen

Beginn Mo., 11.10.2021, 19:00 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 7,00 € Anmeldeschluss am Tag vor Veranstaltungsbeginn.
Dauer 1 x
Kursleitung Lilly Maier

Die Geschichte der Kindertransporte gilt als eines der wenigen positiven Kapitel in der Holocaust-Forschung: Über 10.000 unbegleitete jüdische Kinder und Jugendliche konnten 1938/39 nach Großbritannien oder Frankreich gerettet werden. Die Kinder, zwischen zwei und 16 Jahren alt, wurden bei Privatfamilien oder in Internaten untergebracht. Die Rettung durch einen Kindertransport blieb dabei nicht ohne traumatische Folgen - die zwangsweise Trennung von den Eltern und die Entwurzelung aus dem gewohnten Leben hinterließen (emotionale) Spuren in der Biographie. Der Vortag basiert auf zahlreichen Zeitzeugen-Interviews, die Lilly Maier mit amerikanischen Holocaust-Überlebenden geführt hat. Für ihre Forschung wurde sie von der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem "Forscherpreis 2014 für exzellente Studierende" ausgezeichnet.

Lilly Maier (Jahrgang 1992) studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Geschichte und als Fulbright-Stipendiatin an der New York University Journalismus. Seit 2012 arbeitet Maier als Referentin in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Derzeit promoviert Lilly Maier am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur in München über Frauen als Retterinnen von Juden während der Shoah.

Aufgrund begrenzter Platzzahl Anmeldung - auch mit Vortragskarte - erforderlich.

Diese Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.




Kursort

Griesstr. 27
85567 Grafing

Termine

Datum
11.10.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Griesstr. 27, Grafing, vhs, Griesstraße 27, EG