Zwischen Mekka und McDonald's - Wie Araber den Westen wahrnehmen
- Nummer:
- 10190A
(Kurs läuft bereits oder ist nicht online buchbar. Rufen Sie an.)
- Gebühr:
- 7,00 € , Abendkasse
- Leitung:
- Stephanie Doetzer
- Veranstaltungsort:
- Ebersberg, Bürgerhaus, Bürgersaal, Raum 202
- Termin(e):
- 20.06.2012 (Mi.) , 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
- Beschreibung:
Welche Assoziationen die Worte "Islam" und "Araber" im Westen auslösen, lässt sich fast täglich in den Medien mitverfolgen. Doch so offensichtlich wie die Klischees über "die Anderen" sind, so wenig beschäftigt man sich meist mit dem, was jene Anderen über uns denken. Was aber denken Menschen in Damaskus oder Doha, wenn Sie von Deutschland hören? Was ist für sie "Europa" und wofür steht "der Westen"? Welchen Werten wird nachgeeifert und welche werden verworfen? Mehr denn je schwanken die arabischen Gesellschaften zwischen dem Wunsch nach Abgrenzung vom Westen - und der oft blinden Imitation westlicher Trends. Der Vortrag ist eine Bestandsaufnahme jener Bilder und Missverständnisse, an denen so mancher interkulturelle Dialog scheitert - manchmal tragisch, manchmal amüsant, immer möglichst nah am Alltagsleben.
Stephanie Doetzer (geboren 1980 in Nürnberg) studierte Politik- und Sozialwissenschaften in Bordeaux, Berkeley und Stuttgart. Danach soziologische Feldforschung in Paris zum Islamverständnis junger Muslime. Journalistische Stationen in Beirut, Damaskus und beim SWR in Stuttgart. Stephanie Doetzer arbeitet heute als freie Autorin in Katar, wo sie zwei Jahre lang als Redakteurin bei Al Jazeera tätig war. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind arabische Alltagsgeschichten, Stereotypen und islamischer Feminismus. 2009 wurde sie mit dem Nachwuchspreis des Journalistenbundes "andere Worte - neue Töne" ausgezeichnet.

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