"Kaiserkron' und Päonien rot ..." - Gartengedichte Lyrikkreis Ebersberg
- Nummer:
- 53110
(freie Plätze)
- Gebühr:
- 45,00 €
- Leitung:
- Renate Gutdeutsch
- Veranstaltungsort:
- Ebersberg, Gutdeutsch Renate, Ignaz-Perner-Str. 58
- Termin(e):
-
12.03.2012 (Mo.)
-
18.06.2012 (Mo.)
,
19:00 Uhr
- 20:30 Uhr
(alle 6 Einzeltermine einblenden)- 12.03.2012, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr (Montag)
- 26.03.2012, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr (Montag)
- 16.04.2012, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr (Montag)
- 30.04.2012, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr (Montag)
- 14.05.2012, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr (Montag)
- 18.06.2012, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr (Montag)
- Beschreibung:
"Kaiserkron' und Päonien rot, // Die müssen verzaubert sein, // Denn Vater und Mutter sind lange tot, // Was blühn sie hier so allein?" Wir lesen Gartengedichte, vergleichen sie mit den jüngst gelesenen Waldgedichten. Wenn wir den (ursprünglichen) Wald als einen Ort des Unbewussten aufgenommen haben: Der Garten ist ein bewusstes Werk. Und ein Gartengedicht ist etwas Gestaltetes über - etwas bereits Gestaltetes, zu allem Überfluss noch über eine der glücklichsten Verbindungen von Natur und Menschenwerk. Schönes über Schönes, was fasziniert da so? Warum gibt es neben einer Unmenge von Blumengedichten auch viele ausgesprochene Gartengedichte? Warum schreibt Eichendorff über seinen Kindheitsgarten? Vielleicht, weil ein Gedicht etwas kann - ein verlorenes Paradies wieder hervorzaubern?
Ein Gartengedicht hat wie jedes Gedicht seinen barocken oder minimalistischen Stil, meistens etwas dazwischen, seine Reime und Sprödigkeiten, seine Metaphernblüten, seine Notwendigkeiten, vom reinen Schönheitspreisen bis zur politischen Aussage. "Und übersieh mir nicht // Zwischen den Blumen das Unkraut, das auch // Durst hat" (B. Brecht).

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